Zukunft gestalten, Ehrenamt fördern am 22.4. beim FC Dornbreite

Veröffentlicht am 23.04.2013 in Veranstaltungen

Stehend Anja Hagge, rechts daneben Tim Klüssendorf, Links Sabine Bätzing-Lichtenthäler und Wolfgang Baasch

Unter dem Motto "Zukunft gestalten, Ehrenamt fördern" luden am vergangenen Montag Anja Hagge (SPD Kandidatin für den Wahlkreis 14) und Tim Klüssendorf (SPD Kandidat für den Wahlkreis 15) gemeinsam mit Wolfgang Baasch, MdL in das Vereinsheim des FC Dornbreite ein.

Sabine Bätzing-Lichtenthäler, MdB und Sprecherin der Arbeitsgruppe Demographischer Wandel der SPD Bundestagsfraktion gab in einem Eingangsreferat einen kurzen Einstieg in die Thematik.

Anschließend diskutierten die ca. 40 anwesenden Gäste, viele davon aus Vereinen und Verbänden, Chancen und Risiken des demographischen Wandels in Bezug auf ehrenamtliches Engagement. So berichtete ein Vertreter des THW, dass dort jetzt vermehrt ältere Helfer angesprochen werden, da nach dem Wegfall der Wehrpflicht viele, die sich anstelle des Wehrdienstes beim THV verpflichtet hatten ihren Dienst aufgegeben haben. Hilfreich dabei war, dass die bislang geltende starre Altersgrenze aufgegeben wurde und alleine die Fitness entscheidet, ob jemand als Helfer geeignet ist.

Einig waren sich die Teilnehmer, dass Ehrenamt attraktiv gestaltet werden muss. Vereinsmeierei und manche Ritualien wirken auf Neueinsteiger eher unattraktiv (hier konnten besonders die Vertreter der Politik, die in ihrer Mehrzahl ja auch "nur" ehrenamtlich tätig sind manch Anekdote zum lächeln berichten). So ist es häufig kein Problem, engagierte ehrenamtliche für bestimmte Projekte zu finden, schwieriger wird es allerdings wenn es z.B. darum geht, Vereinsvorstände zu besetzen. Hier gilt es, dass sich Vereine und Organisationen den geänderten Bedingungen anpassen sollten.

Wichtig ist auch, dass ehrenamtliche Arbeit Wertschätzung erfährt - das muss nicht zwangsläufig finanzieller Natur sein, einfach mal ein "Dankeschön" ist ebenfalls wichtig. Sabine Bätzing-Lichtenthäler vergibt z.B. einmal im Monat den "Ehrenamtspreis des Monats" in ihrem Wahlkreis "Altenkirchen/Neuwied".

In bestimmten Bereichen unverzichtbar ist aber auch hauptamtliche Unterstützung. Hier besteht die Gefahr, dass die Grenzen nicht immer klar zu definieren sind (hier wurde z.B. die Telefonseelsorge als Beispiel genannt, die zwar ehrenamtlich geleistet wird, aber nach einem Schichtplan mit Nachtschichten etc. arbeitet) und hauptamtliche Unterstützung für das Ehrenamt - oft nur aus Geldnot - entfällt.

Fazit der Veranstaltung: der demographische Wandel bietet Risiken, aber auch Chancen.

 
 

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